Liebe Leserin, lieber Leser,
heute entscheidet nicht die Größe des Entwicklungsteams, sondern die Qualität der Ideen. Ein prägnantes Beispiel aus dem vergangenen Jahr von unserem COO Ali Rasul: Am 20. November 2025 entwickelte er ohne Unterstützung unseres Entwicklungsteams aus einer Idee zur AI-gestützten Dokumentenklassifizierung noch am selben Tag ein belastbarer Prototyp, der unmittelbar in die Roadmap für Version 6.2 aufgenommen wurde. Zu Beginn von 2026 steht diese Version nun kurz vor dem Release.
Genau dieser Moment ist ein guter Anlass, den Blick auf die Entwicklung von Software und künstlicher Intelligenz im neuen Jahr zu richten. Denn 2026 wird nicht durch einzelne Technologien oder Schlagworte geprägt sein, sondern durch das Zusammenspiel mehrerer klar definierter Bausteine.
Der erste Baustein ist der solide Unterbau, ohne den auch 2026 nichts nachhaltig funktioniert. Mit PropOps Connect haben wir eine zentrale Datendrehscheibe geschaffen, die relevante Informationen aggregiert, strukturiert und über Systeme hinweg homogenisiert. Gerade im komplexen Real-Estate-Betrieb ist diese Datenbasis die Voraussetzung für belastbare Entscheidungen und skalierbare Prozesse.
Der zweite Baustein ist die Softwareentwicklung selbst. Mit PropOps Create hat sich unser Verständnis davon in den letzten Jahren grundlegend verändert. Entwicklung bedeutet heute weniger das Schreiben von möglichst viel Code, sondern das Treffen der richtigen architekturellen und funktionalen Entscheidungen. Neue Features entstehen iterativ, vom Rapid Prototyping bis zum stabilen Produktivsystem. Die verfügbaren Entwicklungswerkzeuge erlauben eine Geschwindigkeit und Effizienz, die vor zwanzig oder auch nur zehn Jahren kaum vorstellbar gewesen wäre – vorausgesetzt, sie werden entlang einer klaren Produktlogik und Roadmap eingesetzt.
Der dritte Baustein betrifft jene Funktionen, die zunehmend durch künstliche Intelligenz ergänzt werden. Nicht, weil KI ein Selbstzweck ist, sondern weil sie – genauso wie Software insgesamt – längst fester Bestandteil des Arbeitsalltags geworden ist. Das Beispiel der Dokumentenklassifizierung zeigt diesen Ansatz sehr deutlich: KI dort einzusetzen, wo sie konkrete Probleme löst und Prozesse messbar verbessert.