Liebe Leserin, lieber Leser,
dieses mal gibt es nur eine kurze Einleitung und umso mehr Inhalt.
Wir haben die essentiellen "Warums" um PropOps zusammengetragen und um "Darums" ergänzt. Viel Freude beim Lesen!
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Warum wir PropOps für das AM und nicht für das PM entwickelt haben
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PropOps wurde aus gutem Grund nicht für das Property Management, sondern für das Asset Management entwickelt. Wir glauben, dass die Branche eine tiefgreifende Veränderung braucht, wenn es um die Transparenz von gebäudenahen Dienstleistungen geht. Über Jahrzehnte, vielleicht Jahrhunderte hinweg hat sich eine institutionalisierte Intransparenz durchgesetzt, die heute zu erheblichen Reibungsverlusten führt. Operative Dienstleister verbringen fast genauso viel Zeit mit der Dokumentation wie mit der eigentlichen Arbeit. Property Manager verlieren sich in Nachweispflichten statt in Steuerung. Asset Manager benötigen unverhältnismäßig viele Ressourcen, um ihre regulatorischen und qualitativen Pflichten erfüllen zu können.
Aus unserer Sicht ist es das Asset Management, das eine Veränderung anstoßen kann. Mit der Sicht auf ganze Portfolios kann es Leitplanken setzen, die allen Beteiligten zugutekommen. PropOps hilft genau dabei: Es definiert mit seinem Playbook Spielregeln, macht Daten mit PropOps Connect transportfähig, reduziert somit den manuellen Aufwand in der Kette und schafft mit PropOps Comply eine Oberfläche zur übergreifenden Erfüllung gesetzlicher Pflichten, zur strukturierten Dokumentation und zur systematischen Nachverfolgung operativer Mängel. Es ist keine PM-Software, kein CAFM, sondern eine zentrale Datendrehscheibe für das Asset Management.
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Warum Dienstleister aus unserer Sicht in ihren Systemen arbeiten sollten
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Die Branche hat in der Vergangenheit versucht, durch zentrale CAFM-Systeme der Eigentümerseite Ordnung in die operative Dokumentation zu bringen. Dienstleister sollten dort ihre Nachweise eintragen, unabhängig davon, ob diese Systeme zu ihrer eigenen Prozesswelt passten. Wir halten diesen Ansatz für grundlegend falsch. Er führt zu einer Blockade der Digitalisierung auf Dienstleisterseite, zu aufwendiger Doppelpflege zwischen Fremd- und Eigenlösung sowie zu Qualitätsverlusten in der Datenbasis. Wer operativ arbeitet, muss auch operativ digitalisieren dürfen – im eigenen System, mit den eigenen Standards, mit eigenen Optimierungsmöglichkeiten.
PropOps setzt deshalb auf Integration statt Zentralisierung. Unsere Plattform ist so konzipiert, dass sich die Systeme der Dienstleister, des Property Managements und des Asset Managements technisch verbinden lassen. PropOps Connect übernimmt die Datenintegration, PropOps Comply stellt die Informationen in einem übergeordneten Kontext für das Asset Management bereit. Nur so lassen sich echte Effizienzgewinne ohne operative Mehrbelastung und mit einer einheitlichen, auswertbaren Datenbasis über Dienstleistergrenzen hinweg erzielen.
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Warum es eine Branchenlösung wie PropOps überhaupt braucht
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Dass es überhaupt eine Lösung wie PropOps braucht, liegt an einer strukturellen Lücke im technischen Gebäudebetrieb. Die relevanten Daten entstehen zu Beginn der Leistungskette, bei den operativen Dienstleistern, oft sogar bei deren Nachunternehmern. Ein systematischer Nutzen dieser Daten wird jedoch erst am Ende der Kette spürbar, beim Property Management und ganz besonders im Asset Management. Auf dem Weg dorthin fehlt es an Interesse, Bereitschaft und Infrastruktur, um die Informationen durchgängig nutzbar zu machen. Intransparenz wird in vielen Fällen als kurzfristiger Vorteil begriffen, und die einzelnen Akteure haben selten ein Interesse daran, die Arbeitsdaten weiterzugeben oder gar zu vereinheitlichen.
Die Folge ist, dass weder Dienstleister noch Property Manager noch Asset Manager in der Lage sind, diese Lücke allein zu überbrücken. Selbst größere Organisationen, die sich mit eigenen Lösungen behelfen wollen, stoßen schnell an technische und wirtschaftliche Grenzen. Eine funktionierende, standardisierte Datenbasis kann nur durch eine spezialisierte Plattform entstehen, die sich auf die Integration, Vereinheitlichung und dauerhafte Pflege dieser Datenflüsse konzentriert. Genau das leistet PropOps. Durch die technische Anbindung verschiedenster Systeme entsteht eine gemeinsame Grundlage, auf der Auswertungen und Vergleiche erstmals zuverlässig möglich sind. Davon profitieren alle Beteiligten – vor allem dann, wenn das Asset Management aktiv dafür sorgt, dass eine solche Lösung eingesetzt wird.
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Stellen Sie uns gerne weitere Fragen, wir freuen uns auf den Dialog. Bis bald und spätestens nächsten Monat mit einer neuen Ausgabe dieses Newsletters,
Ihr PropOps Team
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PropOps GmbH
Bottwartalstraße 8
71672 Marbach a. N.
Deutschland
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Sitz: Marbach a. N.
Geschäftsführer:
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